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Dienstag, 28. Mai 2013

Erinnerst du dich an diese Frau?

Erinnerst du dich an diese Frau? Haben wir auch nicht.

Irena Sendlerowa

Gestorben: 12. Mai 2008 (im Alter von 98)
in Warschau, Polen

Während des zweiten Weltkrieges hatte Irena Sendler die Erlaubnis erhalten, das Warschauer Ghetto zu betreten, um den dort wütenden Typhus zu bekämpfen.

Irena nutzte eine große Tasche, den sie immer dabei hatte, um jüdische Säuglinge und Kleinkinder aus dem Ghetto zu schmuggeln. 

Irena hatte einen Hund, den sie darauf trainiert hatte, zu bellen, wenn sich Deutsche Soldaten näherten. So konnte sie Kontrollen umgehen und die Geräusche der Kinder übertönen.

Im Laufe der Zeit rettete Irena Sendler auf diese Weise und mit Hilfe einer Gruppe von Frauen über 2500 Kindern das Leben. Irena führte eine Liste mit allen Namen aller Kinder, die Sie gerettet hatte. Diese Liste hatte sie in einem Marmeladenglas in einem Hinterhof vergraben. 

1943 wurde sie von der Gestapo verhört. Auch nach schwerer Folter und der Verurteilung zum Tode gab Irena die Namen der Kinder und deren Familien nicht Preis. Ihre Freunde konnten einen Soldaten bestechen und so gelang ihr die Flucht.

In der Zeit nach dem Krieg bis zu ihrem Tod machte sie sich daran, die Eltern der Kinder ausfindig zu machen, deren Kinder sie gerettet hatte, um die Familien wieder zu vereinen. Die meisten von ihnen wurden jedoch vergast. Deren Kinder half sie ein neues Zuhause in Pflegefamilien zu finden oder adoptiert zu werden.

2007 war Irena für den Friedensnobelpreis nominiert.
Sie wurde nicht ausgewählt.
Ausgewählt wurde Al Gore für eine slide show über globale Erwärmung.

Zitatesammlung 2

My enemies are not my problem, my problem is my unbelief in God’s sufficiency.
Meine Feinde sind nicht meine Problem, mein Problem ist mein Unglaube in Gottes ausreichende Versorgung.
The gospel is not making bad men good, but making dead men alive.
Das Evangelium macht nicht schlechte Menschen gut, sondern macht tote Menschen lebendig.
God may give you a hard life in order to give you a soft heart.
Gott mag dir ein hartes Leben geben in der Absicht dir ein weiches Herz zu geben.
Und der Hinweis für all die Soziale-Netwerke-Süchtigen:
Get off your facebook and get your face in the book!
Komm raus aus deinem Facebook und bekomm dein Gesicht ins Buch!

When God made a woman...

When God made woman,he did not take her out of a mans head to lord it over him,
nor out of his feet to be trampled on by him,
but out of his side to be equal to him,
from under his arm to be protected by him,
and near his heart to be loved by him.

(Mathew Henry)

Als Gott die Frau erschuf,
hat er sie nicht aus dem Kopf des Mannes genommen, um über ihn zu herrschen,
noch aus seinen Füßen, um von ihm zerstampft zu werden,
aber aus seiner Seite, um ihm gleichgestellt zu sein,
von unter seinem Arm, um von ihm beschützt zu werden
und aus der Nähe seines Herzens, um vom ihm geliebt zu werden.

Hört mit dem Tod alles auf?

in Christ unterhielt sich einmal mit einem Fremden. Dieser sagte zu ihm: “Sie haben mir gesagt, was Sie glauben, aber ich glaube nicht, was Sie predigen.”
“Vielleicht darf ich wissen, was Sie glauben”, entgegnete der Gläubige. – “Nun, ich glaube, dass mit dem Tode alles aufhört.”
“Das glaube ich auch”, sagte der Christ. -”Was, Sie glauben auch, dass mit dem Tode alles aufhört?”
“Gewiss”, sagte der Gläubige, “der Tod setzt allem Bisherigen ein Ende. Er beendet die Möglichkeit, Böses zu tun, er macht allen unseren Wunschträumen ein Ende, macht alle Pläne gegenstandslos. Alle Freundschaften hören auf, alles ehrgeizige Streben ist zu Ende. Das alles nimmt mit dem Tod für Sie ein Ende. Und dann wird jeder, der Gott nicht geglaubt hat, in die ewige Verdammnis gehen.
Was mich betrifft, so beendet der Tod alle meine Sorgen, Nöte und Schwierigkeiten, allen Kummer und Schmerz, alle meine Tränen. Alles das hört mit dem Tod für mich auf, und ich gehe zu meinem Herrn in die Herrlichkeit, wo mich ewige Freude, ewiger Frieden, ewiges Glück erwartet.”
“So habe ich das noch nicht gesehen”, entgegnete der Kritiker. Das Ergebnis dieser Unterhaltung war später, dass dieser Mann Frieden mit Gott fand.
Ja, mit dem Tod hört alles Irdische auf. Die Ungläubigen erwartet das Gericht, die Gotteskinder aber gehen dann zu Christus ins Paradies, wo es “weit besser” ist (vgl. Philipper 1,23). Ihre Zukunft ist herrlich und für ewig gesichert. Deine auch?

Freitag, 24. Mai 2013

Gottes Wort im Kopf

Das Gebet Jonas in Jona 2 fand an dem vielleicht merkwürdigsten Gebetsort aller Zeiten statt:
im Bauch eines Fisches. Doch ebenso beachtenswert wie der Ort des Gebets ist wohl auch dessen Inhalt.
Eigentlich ist das Gebet eine Aneinanderreihung von Zitaten aus den Psalmen. Jona hatte aber weder einen Bibeltext zur Hand noch hätte er wohl in der Dunkelheit des Fischbauches lesen können. Er zehrte von den Versen, die er sich vorher zu eigen gemacht hatte. Die Verse, die ihm in den Sinn kamen, richteten seine Gedanken auf den, der ihn in diese Lage gebracht hatte, bewirkten in ihm die Zuversicht und den Wunsch, wieder zu Gottes heiligem Tempel hinschauen zu dürfen, und gaben ihm schließlich das Bewusstsein, dass seine Rettung allein bei dem HERRN zu finden war.

Es ist sehr empfehlenswert, ein gutes Repertoire an Bibelversen auswendig zu können. Gerade in notvollen Situationen und wenn wir gerade keine Bibel greifbar haben, helfen uns solche Verse, unsere Gedanken wieder in die richtige Richtung zu lenken, und geben uns neue innere Kraft.
Der bekannte Bibelausleger August van Ryn befürchtete, blind zu werden, und lernte das gesamte Neue Testament und Teile des Alten Testaments auswendig. Die Verse spendeten ihm später – obwohl er nie blind wurde – nicht nur oft Trost, sondern sie waren ihm auch in seinem Dienst für den Herrn eine Hilfe.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Freiheit für Körper und Geist- Menschenhandel in Indien


Etwa 2,8 Millionen Menschen in Indien arbeiten in der Sex-Industrie. Stündlich kommen zu dieser Zahl vier Mädchen und Frauen hinzu, drei von ihnen unfreiwillig. Christen wollen jetzt den Teufelskreis durchbrechen.

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Gerade junge Mädchen werden häufig von ihren Familien an Zuhälter verkauft. Auch Mütter, deren Kinder im Rotlichtmilieu aufwachsen, sehen meist keine andere Möglichkeit für die Kleinen.

Hoffnung und Hilfe

Die Organisation India Partners arbeitet in Mumbai mit einem lokalen Partner, Sahaara Charitable Society. Sahaara bedeutet «Hoffnung und Hilfe». Kaytie Fielder von India Partners erklärt gegenüber dem Nachrichtenportal Mission Network News: «Eines unser Ziel ist es, den Teufelskreis zu durchbrechen, so dass mit den Kindern nicht weiter gehandelt wird».

Zum einen gibt es für Frauen Hilfestellungen, aus dem Milieu herauszukommen, zum anderen wird verhindert, dass Kinder in das Milieu hineinkommen. 800 Kinder werden in zehn Schulen in den verschiedenen Rotlichtmilieus von Mumbai unterrichtet. Außerdem wurde ein Programm ins Leben gerufen, bei dem die Kinder an Pflegefamilien vermittelt werden, aber trotzdem ihre Mütter regelmäßig besuchen dürfen. Für Aussteigerinnen betreibt Sahaara drei Frauenhäuser, in denen Frauen unterkommen können, Hilfe für seelische und körperlicher Not erhalten und einen neuen Beruf erlernen können.

Vom Bordell ins Krankenhaus

Sunita war 20 Jahre alt, als sie von ihrer Familie an ein Bordell in Mumbai verkauft wurde. Sie flehte ihren Zuhälter an, sie gehen zu lassen, doch es war unmöglich. Nach zwei Monaten lernte Sunita Mitarbeiter von Sahaara kennen und nahm am Bibelstudium teil.

Eines Tages bat sie die Mitarbeiter um Gebet, damit ihr Zuhälter sie freiliesse. Und das Wunder geschah: Ihr Zuhälter liess sie gehen und bestand noch nicht einmal auf die Zahlung ihrer Schulden bei ihm. Sie kam im Frauenhaus von Sahaara unter und absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester. Seit kurzem lebt sie in einer anderen Stadt und arbeitet im Krankenhaus.

Glaubensschritte wagen

Auch Lakshmi fand Unterschlupf in einem der Frauenhäuser. «Seit ich hier bin, habe ich mich sehr verändert», berichtet Lakshmi. «Die Zeit im Rotlichtmilieu erscheint wie ein böser Traum. Hier habe ich eine Familie gefunden, Menschen die mich liebhaben. Ich fühle mich zu Hause und bin frei, zu studieren, was immer ich möchte. Ich habe gelernt, dass sich mein Leben nur mit Geduld und Vergebung  verändern kann».

Die Hilfe, die die jungen Frauen durch die Organisation Sahaara erfahren haben, möchten sie auch Anderen weitergeben. «Ich möchte die Freiheit, die ich in Christus gefunden habe, nutzen, um für Gott zu arbeiten. Ich möchte mit den Mädchen reden, die immer noch in der Prostitution gefangen sind und ihnen sagen, dass ein solches Leben keinen Wert hat. Veränderung ist möglich, wenn du Glaubensschritte wagst».