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Donnerstag, 28. Juni 2012

Montag, 11. Juni 2012

Und die anderen Religionen?

Der Vorwurf:
Christen scheint der Unterschied zwischen ihrem Glauben und allen anderen Glauben viel zu wichtig. Obwohl viele Menschen in anderen Religionen genauso sagen, Gott begegnet zu sein oder berichten, wie ihr Leben und Charakter durch ihren Glauben verändert wurden, bleiben Christen dabei, dass nur sie in den Himmel kommen – und dass nur ihre Religion die wahre ist. Diese Ausschließlichkeit ist empörend.

Eine Antwort:
Diese scheinbar tolerante Ansicht ist versteckte Ausschließlichkeit. Immer wieder hört man Leute sagen: „Niemand sollte darauf bestehen, seine Sicht von Gott sei besser als die der anderen. Jede Religion ist gleichwertig.“ Aber das kann nur stimmen, wenn: Erstens, es überhaupt keinen Gott gibt. Oder zweitens, Gott eine unpersönliche Kraft ist, den es nicht kümmert, was man über ihn glaubt.

Wenn Leute so reden, dann nehmen auch sie eine eigene, ganz besondere Sicht von Gott ein, die beansprucht, besser zu sein als andere Ansichten! Im besten Fall ist das inkonsequent, im schlechtesten Fall heuchlerisch, denn sie tun genau das, was sie Christen verbieten. Zu sagen „alle Religionen sind gleichwertig“ ist eine sehr westlich geprägte Sicht der europäischen Aufklärung. Warum sollte diese Sicht besser als andere sein?

Dienstag, 5. Juni 2012

Stark werden im Glauben!

Beispiel:

In Arabien zum Beispiel legt man einer jungen Palme einen schweren Stein in die Blätterkrone, um den Baum im Wachstum zu hemmen. Der Baum schießt dann nicht so weit in die Höhe, der Stamm wird stärker und kräftiger, das Holz fester, die Früchte zahlreicher.
So ist auch dem Gedeihen unseres inwendigen Menschen nichts vorteilhafter als eine Last, die uns der Herr zu tragen gibt. Sie macht geduldiger, widerstandsfähiger und treibt ins Gebet.

Ein anderes Beispiel

In Afrika lassen sich die Eingeborenen, wenn sie durch einen der reißenden Ströme schreiten sollen, einen schweren Stein auf den Kopf legen. Die Last macht den Fuß sicher und erhält das Gleichgewicht in der mächtigen Strömung.
Macht es der Herr nicht ebenso mit uns?

Er legt uns eine Last auf, die unseren Gang, unser Vorwärtsschreiten beschwert. Sie erdrückt uns nicht, macht uns aber fest und sicher inmitten aller Zeitströmungen. Wer, der dies weiß, wollte da noch seufzen über die auferlegte Last? Ist es nicht besser, im Glauben mutig weiterzuschreiten und Gott zu vertrauen, der uns, wenn wir ausharren, durch Sturm und Wellen ganz sicher an das rettende Ufer bringt?

Nun noch ein letztes Beispiel
Das Prinzip von „Stärke" und „Wachstum" lässt sich auch beim Bodybuilding bzw. Krafttraining sehr gut beobachten.
Nur ein Muskel der immer und immer wieder einer Belastung ausgesetzt wird kann wachsen und stark werden. Bleibt die Belastung auf Dauer oder längere Zeit aus, wird der Muskel mit der Zeit erschlaffen und abbauen und die Kraft  schwindet.
Wer von uns möchte „NICHT" im Glauben wachsen?