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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Steine der Hoffnung

Mir ist aufgefallen: Wenn wir unser Leben in vollster Ernsthafigkeit an Gott übergeben, wird es immer wieder Anfechtung geben. Der Satan stellt uns zwar Berge der Verzweiflung auf den Weg, doch wir dürfen voller Zuversicht mit Gottes Hilfe Steine der Hoffnung daraus hauen!
Ich denke, wenn ein Mensch nicht etwas gefunden hat, für das er bereit wäre sein Leben herzugeben, dann taugt er nicht zum Leben.

Petrus bekennt in Joh 6,68-69:" Herr, zu wem sonst sollten wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir haben geglaubt und erkannt: Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!"

Worauf wartest du? Steh auf für die Sache Gottes! Tu deinen Mund auf und Gott wird für dich sprechen!

Dienstag, 2. Oktober 2012

Joseph, der Massai-Krieger


Eines Tages lief Joseph der Massai-Krieger, der in von seinem Stamm nach Amsterdam gegangen war, die heißen und schmutzigen Straßen Afrikas entlang und traf jemanden, der ihm das Evangelium Jesu Christi weitergab und auf der Stelle nahm er dort Jesus Christus als seinen Herrn an. Die Kraft des Geistes fing an, sein Leben zu transformieren und er war so voll Aufregung und Freude, dass das Erste, was er tun wollte, war, in sein eigenes Dorf zurückzukehren und die frohe Botschaft den Mitgliedern seines eigenen Heimatstammes weiter zu geben .
Joseph ging von Tür zu Tür und erzählte jedem, den er traf, vom Kreuz und der Erlösung, die sich darin darbot und erwartete, dass sich die Gesichter aufhellten so wie sich seines aufgehellt hatte. Aber zu seinem Erstaunen ignorierten die Leute die Botschaft nicht nur, sondern sie wurden sogar gewalttätig. Die Männer überwältigen ihn und drückten ihn zu Boden, während die Frauen ihn mit Stacheldraht schlugen. Er wurde aus dem Dorf gezogen und allein zurückgelassen um im Busch zu sterben.
Joseph schaffte es irgendwie, zu einem Wasserloch zu kriechen und nach Tagen zwischen Bewusstlosigkeit und Wachsein fand er die Kraft aufzustehen und wunderte sich über die feindselige Reaktion, die er bekommen hatte von Menschen, die er sein ganzes Leben gekannt hatte und kam zu dem Schluss, er müsse etwas falsch gesagt haben oder etwas weggelassen haben von der Geschichte von Jesus. Nachdem er die Botschaft, die er beim ersten Mal weitergegeben hatte, nochmal einer Prüfung unterzog, entschied er sich, zurückzugehen und die Botschaft noch einmal weiterzugeben.
Er begab sich also wieder in das Dorf, stellte sich inmitten der ganzen Hütten auf und verkündigte die Botschaft von Jesus: „Er starb für euch, dass ihr Vergebung finden möget und dem lebendigen Gott begegnen möget“. So bat er sie. Wieder wurde er von den Männern des Dorfes gepackt und festgehalten, während die Frauen auf ihn einschlugen und Wunden aufrissen, die gerade angefangen hatten zu heilen.
Einmal mehr zogen sie ihn bewusstlos aus dem Dorf und ließen ihn liegen, damit er sterbe. Die Schläge das erste Mal zu überleben, das war erstaunlich, nach den zweiten Schlägen noch zu leben, war ein Wunder. Tage später wachte Joseph wieder in der Wildnis auf, verwundert und vernarbt und entschlossen, zurück zu gehen. Er kam zurück in das kleine Dorf, wo sie ihn angriffen, bevor er die Chance hatte, seinen Mund zu öffnen. Nachdem sie ihn ein drittes und möglicherweise letztes Mal zusammengeschlagen hatten, sprach er wieder von Jesus dem Herrn. Das letzte, was er sah, bevor er ihn Ohnmacht fiel, war, dass die Frauen, die ihn geschlagen hatten, anfingen zu weinen. Das nächste Mal erwachte er in seinem Bett. Die, die ihn so brutal zugerichtet hatten, versuchten nun, sein Leben zu retten und ihn wieder zur Gesundung zu führen und das ganze Dorf fand zu Christus.


Donnerstag, 13. September 2012

So ist Vergebung

Pastor Richard Wurmbrand, der selbst im kommunistischen Rumänien für Christus gefoltert wurde, erzählt:

Ich will Ihnen von einem Mann erzählen, der mit mir im Gefängnis war. Er war ein Pastor und hieß Demitri. Die Wärter schlugen mit einem Hammer auf seine Wirbelsäule ein. Als sie eine bestimmte Stelle trafen, wurde er gelähmt. Er konnte nur noch seinen Hals bewegen, sonst nichts.
Sie können sich vorstellen, was für eine große Tragödie das ist. Wenn Sie in einem Spital oder daheim sind, haben Sie wenigstens eine Frau, eine Mutter oder eine Schwester, die sich um Sie kümmert. Aber wie sollten wir ihn pflegen? Es gab kein fließendes Wasser in der Zelle, um ihn zu waschen. Es gab keine Bettwäsche, die wir wechseln konnten. Er lag da in seinem Schmutz. Er konnte noch nicht einmal seine Hand ausstrecken, um einen Becher Wasser zum Munde zu führen. Die anderen Insassen, die laufen und arbeiten konnten, mußten draußen Zwangsarbeit verrichten. Sie kamen erst am Abend zurück, und so lange mußte er auf seinen Becher Wasser warten.
So lag er einige Jahre lang im Gefängnis. Es war wie die Hölle auf Erden. Schließlich wurde Demitri entlassen. Er war wieder bei seiner Familie und seinen Freunden. Kein Arzt konnte ihm helfen, aber jetzt hatte er liebevolle Hände, die ihn pflegten. Aber immer noch konnte er weder Hand noch Fuß bewegen.
Eines Tages klopfte jemand an seine Tür. Es war der Kommunist, der ihn zum Krüppel geschlagen hatte. Er sagte: „Mein Herr. Glauben Sie nicht, daß ich gekommen bin, um Sie um Vergebung zu bitten. Es gibt keine Vergebung für das, was ich getan habe – weder auf Erden noch im Himmel. Sie sind nicht der einzige, den ich so gefoltert habe. Sie können mir nicht vergeben. Nein, niemand kann mir vergeben. Noch nicht einmal Gott. Mein Verbrechen ist zu groß. Ich bin nur gekommen, um Ihnen zu sagen, wie leid mir das tut, was ich getan habe. Von hier will ich dann fortgehen und mich erhängen. Das ist alles.“ Er wendete sich zum Gehen.
Da sagte der gelähmte Bruder, Demitri, zu ihm: „Mein Herr, in all den Jahren habe ich niemals so sehr bedauert, meine Arme nicht bewegen zu können, wie heute. Ich würde sie so gerne ausstrecken und Sie umarmen. Seit Jahren habe ich für Sie Tag um Tag gebetet. Ich liebe Sie von ganzem Herzen. Ihnen ist vergeben!“ (Quelle: Stimme der Märtyrer Nr. 4/2006)
 
Diese nächste Geschichte handelt vom Heilsarmee-Major Dapozzo, der hier seine eigene Geschichte erzählt.
Es ist eine unendlich traurige aber auch eine sehr schöne Geschichte. Traurig, weil sie von der entsetzlichen Dunkelheit menschlicher Grausamkeit und Sünde spricht; schön, weil sie uns viel von der Menschen verändernden Liebe und Treue erfahren lässt.
Er erzählt:
„Während der NS-Regierung
wurde ich 1943 von einem deutschen Militärgericht zum Tode verurteilt. Da ich verheiratet war und vier Kinder hatte, wurde das Urteil in eine „mildere Strafe“ umgewandelt. Man brachte mich in ein deutsches Konzentrationslager. 9 Monate nach meiner Einlieferung ins Lager wog in nur noch 90 Pfund. Mein Körper war mit Wunden bedeckt, dazu hatte man mir den rechten Arm gebrochen und mich ohne ärztliche Behandlung gelassen.
Am Weihnachtsabend 1943 saß ich mit anderen Männern im Lager zusammen, als mich der Kommandant rufen ließ. Ich erschien mit entblößtem Oberkörper und barfuss. Er dagegen saß vor einer reich gedeckten, festlichen Tafel. Ich musste stehend zusehen, wie er eine Stunde lang ass. Und in dieser Stunde setzte er mir schwer zu, weil ich Christ war und meinen gefangenen Kameraden von der Hoffnung auf das ewige Leben und von Jesus Christus und seiner Liebe predigte. In diesem Augenblick wurde ich vom „Bösen“ versucht und ich hörte in meinem Herzen, wie der Teufel mir zu flüsterte:“ Dapozzo, glaubst du immer noch an den Gott des 23. Psalms?“ Und ich flehte still zu meinem himmlischen Vater um Kraft und Mut, und konnte schließlich sagen: „ Ja, ich glaube an Ihn!“
Eine Ordonanz brachte Kaffee und ein Päckchen Kekse herein. Der Lagerkommandant begann, auch diese zu essen. Dann wandte er sich an mich: „Deine Frau ist eine gute Köchin, Dapozzo.“ Ich verstand nicht, was er damit meinte. Dann erklärte er mir: „Seit sieben Monaten schickt dir deine Frau Pakete mit kleinen Kuchen. Ich habe sie mit großem Vergnügen aufgegessen!“
Wieder musste ich gegen die Versuchung ankämpfen, ihn zu hassen und Gott anzuklagen. Ich wusste, dass meine Frau und meine Kinder sehr wenig zu essen hatten. Von ihren ohnehin kargen Rationen hatten sie nun Mehl, Fett und Zucker abgespart, um mir etwas schicken zu können und dieser Mann hier hatte die Nahrung meiner Kinder gegessen! Wieder flüsterte mir der Teufel zu: „Hasse ihn, Dapozzo, hasse ihn!“ Und wieder betete ich. Und Gott bewahrte mich davor, dass der Hass von mir Besitz ergriff. Dann bat ich den Kommandanten er möge mir doch einen der Kekse reichen. Ich wollte ihn nicht essen, sondern nur anschauen und an meine Kinder denken. Aber der Peiniger gewährte mir meine Bitte nicht. Stattdessen verfluchte er mich. Darauf sagte ich zu ihm: „Sie sind ein armer Mann, Kommandant, doch ich bin reich, denn ich glaube an Gott und bin durch das kostbare Blut Jesu Christi erlöst.“ Da wurde er sehr böse und schickte mich ins Lager zurück.
Als der Krieg vorüber und ich auf freiem Fuß war, hielt ich Ausschau nach diesem Lagerkommandanten. Die meisten einstmals befehlenden Offiziere waren erschossen worden; ihm jedoch war es gelungen zu entkommen und unterzutauchen. Zehn Jahre lang suchte ich ihn vergebens. Doch schließlich fand ich ihn, und eines Tages ging ich ihn besuchen. Er erkannte mich nicht mehr wieder. Daraufhin sagte ich ihm: „ Ich bin Nummer 17531. Erinnern sie sich an Weihnachten 1943?“ Nun erinnerte er sich an all das Grauen. Er und seine Frau bekamen plötzlich furchtbare Angst. Zitternd fragte er: “Sie sind gekommen, um sich zu rächen?“ „Ja“, antwortete ich und öffnete ein Paket, dass ich mitgebracht hatte. Ein großer Kuchen kam zum Vorschein. Ich bat seine Frau, Kaffee zu kochen. Dann haben wir zusammen Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Der Mann sah mich völlig verwirrt an. Er konnte nicht verstehen, warum ich so handelte. Schließlich begann er zu weinen und bat mich um Verzeihung. Daraufhin sagte ich, dass ich ihm, um der Liebe Jesu Willen vergeben hätte.
Wir lieben weil ER uns zuerst geliebt hat. 1.Joh. 4:19
Ein Jahr später bekannte der ehemalige Lagerkommandant seine entsetzliche Schuld Jesus Christus und auch seine Frau übergab ihr Leben Jesus. Beide durften befreiende Vergebung von allen ihren Sünden erfahren.
Nun gehen sie ihren Weg frohen Herzens mit Jesus Christus, ihrem Retter und Erlöser.“
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist ER treu und gerecht, dass ER uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.  Joh. 1,9 Quelle: Marburger Medien

Dienstag, 11. September 2012

Arthur Stace the "Eternity" Graffiti Man.


War er ein verrückter Exzentriker oder war er ein Mann Gottes ?
In der Nähe des Sydney Square Waterfall (Aus- tralien) befindet sich eine Gedenkplatte aus Alu- minium. Die Inschrift der Gedenktafel besteht nur aus einem Wort: „ETERNITY“ – Ewigkeit. Sie wurde zum Gedenken an einen bemerkenswer- ten Bürger Sydneys in die Straße eingelassen: Er hieß Arthur Stace.
Arthur Stace wurde 1884 in den Slums von Bai- main geboren. Als der Sohn von Trinkern wurde auch er sehr bald zum Alkoholiker. Seine Familie betrieb ein Bordell und er selbst wurde oft we- gen kleinerer Delikte inhaftiert. Arthur zog in den Krieg und verlor dabei ein Auge. Statt einer ordentlichen Schulausbildung genoss er selbst- destillierten Äthylalkohol, der ihn mehr und mehr verblöden liess.
Im Jahr 1930 schlenderte er verwahrlost und hungrig in eine Kirche Sydneys. Dort wurde ihm seine zerstörerische Alkoholsucht bewusst. Ar- thur bekannte seine Sünden und übergab sein Leben an Jesus. Durch Gottes Gnade fand er die Kraft, seine Trinksucht aufzugeben. Als er einige Zeit später Pfarrer John Ridley predigen hörte, kam ihm die Idee zu seiner ungewöhnlichen Le- bensaufgabe. Ridley sagte sinngemäß in seinem Vortrag:
„Ich wünschte, ich könnte durch alle Straßen Sydneys gehen und das Wort EWIGKEIT rufen.“
Arthur fühlte sich plötzlich von Gott dazu be- auftragt, diese Botschaft aufzugreifen und Ridley die „Last“ abzunehmen. Aber wie sollte er das machen? Er selbst war dazu viel zu schüchtern. Also wählte er einen anderen Weg. Er bückte sich mit einem Stück Kreide auf den Bürgersteig und versuchte das Wort „Eternity“ hinzukriegen. Normalerweise brachte er nur ein unleserliches Gekrakel zustande, aber diesmal gelang es ihm. Er sagte später, dass er niemals verstehen könn- te, wie er diesen Schriftzug so akkurat schreiben konnte.
Und nun das Erstaunliche: Für die nächsten 30 Jahre stand Arthur jeden Tag um vier Uhr in der Frühe auf. Er bat Gott um Weisung, von wo aus er starten solle und legte dann los. Alle 100 Meter sank er auf die Knie und schieb das Wort „Eternity“ auf den Bürgersteig. Manchmal war er drei Stunden unterwegs. Erst danach ging er zur Arbeit. Das Wort bewegte und beunruhigte die Men- schen. Einige wurden so kreidebleich wie der Schriftzug. Es war ein stiller Aufruf an die Be- wohner Sydneys, sich daran zu erinnern, dass sie mehr waren als nur ein Rädchen im Getriebe der Zeit. Sie hatten eine höhere Bestimmung: Hatte ihnen Gott nicht die Ewigkeit ins Herz gelegt? (Pred 3,11).
Mit den Jahren betrachteten die Leute den all- gegenwärtigen Kreideschriftzug auf den Bür- gersteigen Sydneys als ein Markenzeichen ihrer Stadt. Die Ortsansässigen nahmen das gewichti- ge Wort kaum noch wahr. Aber immer wieder rüttelte es Auswärtige und Touristen auf.
Über lange Jahre hinweg wusste kein Mensch, wer ihre Wege mit dem bezwingenden Wort über- sät hatte. War es die Tat eines Einzeltäters? Was wollte er damit bezwecken? Bis 1956 ein Pre- diger der Baptistengemeinde in der Burtonstra- ße, Bruder Thompson, Arthur Stace dabei er- tappte, wie er dieses Wort schrieb. Dieser Pre- diger erzählte der Welt die bemerkenswerte Geschichte.
Arthur führte auch evangelistische Treffen an der Ecke der Bathurst und George Straße durch. Ein junger Mann namens Ridley Smith (er war nach eben dem John Ridley, der Arthur inspiriert hatte benannt worden) hörte ihn dort predigen und war berührt von seiner Leidenschaft. Arthur hatte eine tiefe Liebe für die Menschen, die auf der Straße lebten und war unermüdlich im Ein- satz, um ihnen die Gute Nachricht zu bringen. Später besorgten Geschwister für Arthur ein Au- to, um seine Straßenarbeit einfacher fortsetzen zu können.
Als er im Juli 1967 starb, überließ er seinen Körper der Universität zu Forschungszwecken. In Sydney wird sein Gedächtnis in Ehren gehal- ten. Manche denken, dass er ein verrückter Ex- zentriker war. Andere glauben, dass er ein Mann Gottes war. Zumindest trägt eine Straße noch immer das Dazu noch einen Bericht von „Onkel Ernie“ Klas- sen, dem Mitbegründer der Bibelschule Brake:
„Gott schaut vom Himmel herab und sieht alle Menschen. Er sucht solche, die nach Gott fragen“ Psalm 53,3.
Ich hörte von einem Evangelisten, der an einem Abend eine glückliche Frau in der Versammlung sah. Er fragte sie, ob sie etwas mitzuteilen habe. Sie sagte, dass sie vor acht Jahren in Sydney/ Australien gewesen wäre. Dort hätte ihr ein äl- terer Mann auf der Straße die Frage gestellt: „Wo werden Sie in der Ewigkeit sein?“ Zu dieser Zeit war sie ein ungläubiger Mensch, aber sie konnte die Frage nicht loswerden und jetzt sei sie ein Christ.
Später begegnete der Evangelist einem Mann der ihm das Gleiche berichete. Er war vier Jahre zuvor in Sydney dem gleichen Mann begegnet.
Etwas später reiste der Evangelist selbst nach Sydney. Er konnte diesen Mann ausfindig ma- chen und ihm von der Wirkung seiner Botschaft berichten. Der Mann erwiderte bewegt, dass er zum ersten Mal seit 30 Jahre davon höre, dass jemand dadurch zum Glauben gekommen sei.“
Weiter schreibt Onkel Ernie:
„Dieselbe Frage habe ich auch schon manchem gestellt, ich finde sie sehr wirkungsvoll und pas- send. Ich bekomme viele gebrauchte Kassetten geschenkt. Ich kann sie löschen und meine eige- ne Botschaft aufsprechen. Ich verteile hunderte. Ich muss mich immer wieder daran erinnern, dass Menschen verloren sind und das Gottes Wort nicht leer zurückkommt. Jeder der es hört, wird nass, ob er will oder nicht (Jes 55,10-11).“



Dienstag, 4. September 2012

Ignoranz

Als sie die Kirchen Indonesiens geschlossen haben, haben wir geschwiegen,wir waren ja keine Indonesier.
Als sie die Pastoren Indiens ins Gefängnis steckten, haben wir geschwiegen,
wir waren ja keine Inder.
Als sie die Kopten in Ägypten entrechteten, haben wir geschwiegen,
wir waren ja keine Ägypter.
Als sie die Christen Irans zum Tode verurteilten, haben wir geschwiegen,
wir waren ja keine Iraner.
Als sie die Christen Nordkoreas in Arbeits- und Tötungslager steckten, haben wir geschwiegen, wir waren ja keine Koreaner.
Als sie die Gläubigen in Nigeria in die Luft sprengten, haben wir geschwiegen,
wir waren ja keine Nigerianer.
Als sie uns dann holten, war keiner mehr da, der noch hätte protestieren können.

 Martin Clemens Kurz, 2012


Samstag, 18. August 2012

Kann ein Christ Selbstmord begehen?


Der wahre Weinstock


Du bist Geliebt


Du bist wertvoll


Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen Scheck von 100 EURO hoch hielt.
In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute. Er fragte: „Wer möchte diesen Scheck haben?“ Alle Hände gingen hoch.
Er sagte: „Ich werde diesen 100-EURO-Scheck einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun.“
Er zerknitterte den Scheck. Dann fragte er: „Möchte ihn immer noch einer haben?“ Die Hände waren immer noch alle oben.
„Also“, erwiderte er: „Was ist wenn ich das tue?“ Er warf ihn auf den Boden und rieb den Scheck mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund. Er hob den Scheck auf; er war zerknittert und völlig dreckig. „Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?“ Es waren immer noch alle Arme in der Luft.
Dann sagte er: „Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Was auch immer mit dem Scheck geschah, ihr wolltet ihn haben, weil er nie an seinem Wert verloren hat. Er war immer noch und stets 100 EURO wert. Es passiert oft in unserem Leben, daß wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben. Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, Gott wird dich immer lieben. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, vergiss nicht, dass er seinen Sohn gab, damit du das Leben hast, damit du Vergebung hast.



Freitag, 17. August 2012

Bennenungen



Der Prediger John Wesely träumte einmal, er befände sich an den Pforten der Hölle. Er klopfte an und fragte, wer drinnen sei. "Sind Katholiken hier?", fragte er. "Ja", lautet die Antwort, "sehr viele!" "Auch Presbyter?" "Ja, sehr viele!" "Und auch Wesleyaner?" "Ja, sehr viele!" Entmutigt, besonders über die letzte Antwort, richtete er seine Schritte nach oben und gelangte an das Himmelstor, wo er die Fragen wiederholte. "Sind die Wesleyaner hier?" "Nein." "Presbyter?" "Nein." "Katholiken?" "Nein." "Was habt ihr denn für Leute", fragte er verwundert. Die Antwort lautete: "Wir wissen hier nichts von allen angeführten Benennungen. Wir sind hier alle Christen."

Dienstag, 14. August 2012

Lehre mich!

Denen die Gott lieben, dienen ALLE Dinge zum Besten! (Röm 8,28)

Lehre mich, allem, was mir begegenet, mit Gelassenheit entgegenzutreten in der festen Überzeugung, dass dein Wille über allem steht!


Zeugnis

Zwei Monate lang hatte ich meine Praxiszeit im Krankenhaus. Ich arbeitete in der inneren Medizin, dabei durfte ich eine Sache entdecken:

Menschen sind entweder wie Karotten oder wie Eier :)

Obgleich beide dem selben Druck ausgesetzt werden, reagieren beide sehr gegensätzlich. Während die Karotte im heißen Wasser immer weicher wird, wird das Ei härter.
Wir Menschen, egal ob Christ oder nicht, werden einfach immer Widerstände im Leben erfahren, die uns über den Kopf wachsen werden. Keiner kann leugnen, dass er noch nie mit Problemen konfrontiert wurde.

Doch die einen verbittern daran, werden ärgerlich, trotzig und wütend. Die anderen dürfen den Segen erfahren an Widerständen zu wachsen, Freude zu schöpfen und im Glauben gestärkt zu werden!

Jesus hat seine Jünger nicht nur zum heilen, sondern auch zum Leiden berufen. Er sagte ihnen:" Auch ihr werdet mit der Leidenstaufe getauft werden, auch ihr werdet den Kelch des Leidens trinken."
Gott ist es nicht unmöglich Krankheiten zu heilen, gleichzeitig kann er aber auch seinen Nachfolgern zumuten, Krankheiten zu ertragen. Seine Kraft kann auch mitten im Leiden zur vollen Auswirkung kommen!( 2Kor 12,9)

Jemand sagte einmal: "Gott lässt zu, was er hasst,  um zu erreichen was er liebt. Er ist ein guter Vater und liebt uns wie wir sind. Aber er liebt uns zu sehr, um uns auch zu lassen, wie wir sind!"

Durch schwere Zeiten lernen wir Gott kennen, unser Glaube wir geprüft, er verändert uns nach seinem Bild und zeigt uns, was in unserem Herzen steckt.

Nehmen wir einen Teebeutel und legen wir in eine Tasse heißem Wasser. Das Resultat wird sein, dass sich  der Inhalt des Beutels im Wasser auflöst. Die aufgelöste Konsistenz wird nun nicht Milch, Saft oder Kaffee sein, sondern Tee. Es kommt aus dem Beutel raus, was auch drin ist.

Genauso verhält es sich auch mit unserem Herzen. Stellen wir uns mal vor, dass wir schwere Zeiten durchleben müssen. Die Zeiten sind ein Bild für das heisse Wasser, der Beutel ist unser Herz. Womit unser Herz gefüllt ist, dass kommt in der Not auch ans Licht- Bitterkeit, Wut, Trotz, oder aber Freude, Geduld, Frieden.

Ein Beispiel aus der Bibel:

16 Es geschah aber, da wir zu dem Gebet gingen, daß eine Magd uns begegnete, die hatte einen Wahrsagergeist und trug ihren Herren viel Gewinnst zu mit Wahrsagen. 17 Die folgte allenthalben Paulus und uns nach, schrie und sprach: Diese Menschen sind die Knechte Gottes des Allerhöchsten, die euch den Weg der Seligkeit verkündigen. (Markus 1.24) (Markus 1.34) 18 Solches tat sie manchen Tag. Paulus aber tat das wehe, und er wandte sich um und sprach zu dem Geiste: Ich gebiete dir in dem Namen Jesu Christi, daß du von ihr ausfahrest. Und er fuhr aus zu derselben Stunde. (Markus 16.17) 
   19 Da aber die Herren sahen, daß die Hoffnung ihres Gewinnstes war ausgefahren, nahmen sie Paulus und Silas, zogen sie auf den Markt vor die Obersten 20 und führten sie zu den Hauptleuten und sprachen: Diese Menschen machen unsere Stadt irre; sie sind Juden (Apostelgeschichte 17.6) 21 und verkündigen eine Weise, welche uns nicht ziemt anzunehmen noch zu tun, weil wir Römer sind. 22Und das Volk ward erregt wider sie; und die Hauptleute ließen ihnen die Kleider abreißen und hießen sie stäupen. (2. Korinther 11.25)(Philipper 1.30) (1. Thessalonicher 2.2)

Paulus und Silas im Gefängnis23 Und da sie sie wohl gestäupt hatten, warfen sie sie ins Gefängnis und geboten dem Kerkermeister, daß er sie wohl verwahrte. 24Der, da er solches Gebot empfangen hatte, warf sie in das innerste Gefängnis und legte ihre Füße in den Stock. 

   25 Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und es hörten sie die Gefangenen.  (Apg 16,16-25)

Wenn du dein Herz mit Christus füllst, dann kommt auch Christus raus. Eine Tasse, die randvoll mit Süssem gefüllt ist, kann auch bei einer plötzlichen Erschütterung keinen einzigen Tropfen Bitteres verschütten.

"Werdet voll Geistes!" Eph 5, 18


 "Freuet euch in dem HERRN allewege! Und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Lindigkeit lasset kund sein allen Menschen! Der HERR ist nahe! Sorget nicht! Sondern in allen Dingen lasset eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden.  Und der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu!  Phil 4,4-7



Gott will dir einen Frieden geben, der unabhängig ist von deinen Umständen. Deshalb schau auf ihn, damit du nicht untergehst wie Petrus!









Seine Hände

Wie gebrauchst du deine Hände? Und kennst du schon seine?

http://www.godtube.com/watch/?v=WLZWPLNX

Samstag, 11. August 2012

Meldung


Vor 2 Jahren wurden Daniela Beyer (35) und 9 weitere Christen von Islamisten ermordet, als sie auf dem Rückweg von einem medizinischen Einsatz einer Hilfsorganisation in einer Bergregion Afghanistans waren. Ihr Bruder Matthias (31, Berlin) erinnert sich an den Tag, der sein Leben veränderte.

Matthias Beyer las gerade in der Bibel, als er den schockierenden Anruf bekam: „Es gab einen Anschlag – deine Schwester ist höchstwahrscheinlich tot.“ Matthias ist sprachlos, seine aus den USA stammende Ehefrau Kim – für die Schwägerin Daniela wie eine Schwester war – am Boden zerstört. Wie konnte Gott so etwas zulassen?
Rückblende: Schon lange interessiert sich die Chemnitzerin für fremde Kulturen. Daher studiert die Übersetzerin für Englisch und Russisch an der Freien Theologischen Hochschule Gießen Theologie. Im Sprachstudium lernt sie die arabische Kultur kennen und begegnet Missionsteams aus Afghanistan. 2007 reist sie in das krisengeschüttelte Land, um dort als Übersetzerin zu helfen. Mit den Gefahren hat sich die Familie befasst – „allerdings war das für uns eher theoretisch“, erzählt Matthias. „Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass ein Soldat Opfer eines Anschlags wird als ein Mitarbeiter eines humanitären Einsatzes – zumal die Afghanen die Arbeit dieser Organisation bis heute sehr schätzen.“
Am 5. August 2010 hat die Gruppe gerade einen anstrengenden Fußmarsch durchs Gebirge bei Eisregen und Schnee hinter sich, als sie bei ihren von einem Wächter bewachten Autos ankommen. Mit den Geländewagen durchqueren sie einen Fluss, machen kurz Rast – dann stürmen plötzlich 10 bewaffnete Männer vom Berg herunter und erschießen die Gruppe. Nur der Fahrer überlebt: Er gibt sich als Muslim zu erkennen.
In Deutschland ahnt noch niemand etwas von der Tragödie. Am Tag, an dem Daniela ihr Leben lässt, bringt ihre Schwester Christiane einen Sohn zur Welt: Jacob. Erst 2 Tage später erfährt die Familie vom Tod Danielas. Dabei hatten sie erst vor 2 Wochen noch um das Leben von Danielas Vater gebangt, der mit Herzstillstand zusammengebrochen war. „Als Daniela sich einige Tage später telefonisch nach ihm erkundigte, konnte ich ihr sagen, dass er auf dem Weg der Besserung ist“, erinnert sich Matthias. „,Ich hab dich lieb!‘, sagte ich ihr zum Abschluss.“ Danach sprach er Daniela nie wieder. Die Familie weiß sich in dieser schweren Zeit von Gott getragen. Gemeinsam beten sie auch für die Täter.
Den Tätern vergeben
„Ich habe ihnen 2 Monate nach der Tat bewusst vergeben“, sagt Matthias. Bis heute bete er regelmäßig für das Land und dessen Bewohner. Auf die Frage nach dem „Warum?“ habe er zwar immer noch keine Antwort – die Frage sei aber auch nicht mehr so drängend. „Nicht Gott ist schuld am Tod meiner Schwester, sondern die Menschen, die sie ermordet haben. Sie müssen ihren Frieden mit Gott finden.“ (idea.de)

Freitag, 10. August 2012

Internetpornographie und ihre Folgen


Thomas Schirrmacher hat eine Vorlesung an der Theologischen Fakultät der Uni Paderborn online gestellt.
Was lehrt Internetpornografie Kinder und Jugendliche?

  1. Sex ist überall möglich und gut, zu jeder Zeit und mit jedermann.
  2. Sex hat keine Konsequenzen.
  3. Sex ist ein Zuschauersport, der möglichst öffentlich stattfinden sollte.
  4. Treue ist langweilig.
  5. Frauen müssen immer zu allem bereit sein.
  6. Frauen sind nackte Wesen und vor allem zur Befriedigung geschaffen.
  7. Männer sind die Bestimmenden und es hat nach ihren Wünschen zu gehen.
  8. Das Aussehen bestimmt den Wert der Menschen.
  9. Man kann den Partners nach eigenen Wünschen zusammenstellen oder wechseln.
  10. Oft tritt hinzu: Gewalt/Schmerzen und Sex gehören zusammen.
Tabus sind gefallen, durch andere Tabus ersetzt:
Man tabuisiert die Sexsucht. Man tabuisiert die Pornografiesucht. Man tabuisiert die Folgen, die es für die Entwicklung von Kindern hat, wenn sie im Alter von zum Beispiel zehn Jahren in Filmen und Bildern gemeinsam Dinge sehen, die andere nicht einmal zu denken wagen. Man tabuisiert, dass die Botschaft der Verfügbarkeit der Frau alle Erfolge der Gleichberechtigung zunichte macht. Man tabuisiert, wieviele Scheidungen auf Pornografie und Sexsucht oder durch sie ausgelöste Seitensprünge zurückgehen. Massenhafte Pornografie reduziert nachweislich den Wunsch auf langfristige Beziehungen und den Kinderwunsch. Aber es ist tabu, darüber zu sprechen, welche Rolle die sexuelle Verwahrlosung dabei spielt, dass die Deutschen immer weniger Kinder bekommen.

Trinitätslehre: 1+1+1=3, oder?!



Der Begriff Trinität kommt in der Bibel nicht vor.
Dennoch glauben wir daran – Warum?!
Auch wenn das Wort Dreieinigkeit als solches nicht in der Bibel vorkommt, so ist das Konzept der Dreieinigkeit sehr deutlich vorhanden. Das Christentum musste sich in den letzten 2000 Jahren immer wieder den Vorwurf des Polytheismus anhören, welcher in jüngster Zeit sogar aus pseudochristlichen Reihen hervorgeht. Doch ist das wirklich der Fall?
Die Schrift sagt klar: Gott ist einer (Gen 6,4)! Die Aussage über die Einheit und Einzigartigkeit Gottes durchzieht die gesamte Bibel – Gott ist einer, er ist der alleinige Herrscher und es gibt keine Götter neben ihm (Ex 20,3; 1 Kor 8,4-6).
Wenn wir glauben, dass das biblische Zeugnis wahr ist, dann müssen wir es allerdings auch in seiner Gesamtheit annehmen. Das heißt wir müssen die Stellen ernst nehmen, die davon sprechen, dass es außer Gott (dem Vater) auch noch Gott den Sohn und Gott den Heiligen Geist gibt.
Gott der Sohn:
Als Christen glauben wir, dass Jesus Christus vollkommen Gott ist (aber auch vollkommen Mensch). Die Bibel zeigt dafür unglaublich viele Belege auf:
Psalm 110,1 (parallel dazu Mt 22,41-46): Zwei Herren im Himmel
Psalm 2,7: Jesus ist Gottes Sohn (Sohn meint im alten vorderen Orient soviel wie „Wesensgleich“)
Jesus ist mit Gott im Wesen identisch (Phil 2,6- 11;vgl. Joh 10,30; 14,9; 17,5.24). Er besitzt die Eigenschaften Gottes wie Ewigkeit (Hebr 13,8; Mi 5,1), Liebe (Joh 15,9), Heiligkeit (1. Petr 1,15), Licht (Joh 8,12), Allgegenwart (Eph. 4,10; Mt 28,20), Allwissenheit (Joh 1,47ff.; 2,24f.; 21,17) und Allmacht (Mt 8,26).
Paulus und Petrus sprechen von „unserem Gott und Retter Jesus Christus (Tit 2,13; 2. Petr 1,1), während Petrus auch von „unserem Herrn und Retter Jesus Christus“ spricht (2. Petr 1,11).2
Im Neuen Testament wird Jesus als „Retter“ bezeichnet. Dieser Titel war im Judentum und im AT ausschließlich für Gott selbst reserviert.
Jesus wird im Neuen Testament immer wieder mit dem griechischen Wort „Kyrios“ betitelt. In der Septuaginta, einer rein jüdischen Übersetzung des AT von Hebräisch auf Griechisch, welche aus dem 2 Jh.v.Chr. stammt, wird JHWH, der Eigenname Gottes, ebenfalls immer mit Kyrios übersetzt. Im Judentum des ersten Jahrhunderts war die Septuaginta die gelesene Bibel, da Griechisch die Lingua Franca des Mittelmeerraumes war. Eine Jesus den „Kyrios“ zu nennen ist für die biblischen Autoren das Gleiche, wie ihn JHWH zu nennen.
Gott der Vater:
Die Person Gottes, welche Jesus als den Vater bezeichnet ist auch der Vater im Himmel. Er ist der Geber aller guten Gaben und ist konstant und unwandelbar. Er ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge (Jak 1,17-18).
Dass Gott der Vater als „Vater“ bezeichnet wird bedeutet allerdings nicht, dass Gott ein Geschlecht hätte. Die Einteilung in Geschlechter ist eine notwendige Unterscheidung, welche nur innerhalb der Schöpfung gilt. Gott jedoch steht als Schöpfer außerhalb der Schöpfung und ist nicht an Kriterien gebunden, welche sich innerhalb der Schöpfung finden lassen.
Joh 6,27: Der Vater bestätigt den Sohn (Christus) vor den Menschen.
Joh 14,16-17: Der Vater sendet den heiligen Geist.
Gott der Heilige Geist:
Der Heilige Geist ist wie der Sohn vollkommen Gott und ebenbürtig zum Vater und zum Sohn. Er ist eine reale Person und unterschieden zum Vater und zum Sohn (Apg 5,3-4; 1 Kor 3,16 in vgl. zu 1 Kor 6,19).
Der Geist ist eine Person, die eigenständig agiert, denn der Geist:
sendet (Apg 10,20),
beruft (Apg 13,2),
wehrt (Apg 16,6f.),
erforscht (1Kor 2,10),
lehrt (Lk 12,12; Joh 14,26)
öffnet die Augen (Joh 16,8),
führt zur Ruhe (Jes 63,14),
treibt Menschen zur Niederschrift des göttlichen Wortes (2Petr 1,21),
bewirkt die Wiedergeburt (Joh 3,5; Tit 3,5),
nimmt sich unserer Schwachheit an (Röm 8,26),
teilt Gnadengaben aus (1Kor 12,11),
kann betrübt werden (Eph 4,30; Jes 63,10)
Was nun? Das gesamtbiblische Zeugnis lehrt uns, dass Gott zwar einer ist (Dtn 6,4), gleichzeitig aber Vater, Sohn und Heiliger Geist eigenständige Personen und vollkommen Gott sind. Dies führt uns zur Realität der Trinitätslehre. Wichtig ist es zu bedenken, dass unsere Worte und unsere Wirklichkeit niemals ausreichen, um Gottes Wirklichkeit gerecht wiederzugeben. Gott hat sich uns trinitarisch also dreieinig offenbart. Deshalb glauben wir an einen Dreieinigen Gott und müssen uns nicht wie z.B. die Zeugen Jehovas in logische Argumentationen verstricken, weil wir meinen unsere menschliche Logik über die Offenbarung Gottes stellen zu müssen.
Das Neue Testament bietet außerdem einige Stellen, in denen die besondere Beziehung und Ebenbürtigkeit von Vater, Sohn und Heiliger Geist dargestellt wird: Mt 28,19; 2 Kor 13,13;
1 Petrus 1,2; Eph 4,4-6; 1 Kor 12,4-6;
In der Geschichte der Christenheit wurde die Trinität oft falsch verstanden bzw. falsch gelehrt. Wir wollen noch kurz aufzeigen was die Trinität NICHT ist:
Gott offenbart sich nicht einfach auf drei verschieden Arten und handelt wie eine Person, die nur drei verschiedene Masken aufhat, sondern ist eine Gott, bestehend aus drei Personen. Diese Irrlehre wird als „Modalismus“ bezeichnet und begegnet uns immer wieder in Gemeinden und christlichen Kreisen.
Gott hat sich nicht erst mit der Inkarnation Jesu dreigeteilt, sondern besteht schon in Ewigkeit als „Trinität“ – Das Wesen Gottes ist daher trinitarisch.
Die drei Personen der Trinität sind nicht eigenständige Gottheiten, sondern drei verschieden Personen, die in einem Gott vereinigt sind – Diese Irrlehre bezeichnet man als „Tri-Theismus“.
Innerhalb der Trinität gibt es keine Hierarchie – Alle Drei Personen sind gleichwertig.
Alle Vergleiche und Illustrationen zu Trinität hinken bzw. sind hinfällig, da Gottes Wirklichkeit unsere Worte und unser Denken übersteigt.
Fazit: Gott ist drei in eins. Wenn wir also vom christlichen Gott sprechen, dann müssen wir immer vom dreieinigen Gott sprechen, welcher sich in Christus und der Schrift offenbart hat. Weder die eine Wahrheit. nämlich dass Gott einer ist, noch die andere, dass Gott drei ist, sollte überbetont werden, sondern sollten gleichwertig nebeneinander stehen. Der christliche Gott ist kein polytheistischer Gott, sondern ein Gott allein. Als Christen sind wir mit und gerade wegen der Trinitätslehre Monotheisten.

Warum befolgen Christen nicht alle Gebote / Regeln der Bibel?


Oft wird man als Christ konfrontiert mit der Aussage, dass wir uns nur die Rosinen der Bibel herauspicken. Was ist mit den ganzen Geboten des Alten Testaments? Warum befolgen wir keine Renigungs-, Heiligungs, Opfer- und Sabbatregeln, die Gott doch seinem Volk geboten hatte? Warum befolgen wir trotzdem andere Gebote wie zum Beispiel: Liebe deinen Nächsten? Sind wir Christen inkonsequent, weil wir herauspicken und auswählen, welche Regeln wir zu befolgen haben? Ein Erklärungsversuch.

Die Bibel ist in ihrem gesamten Sinn ein Wegweiser auf Jesus. Alles dreht sich um diese Person. Alles, was wir abseits dieser Person interpretieren, trifft nicht den Sinn dieser Schrift.
Im Alten Testament mussten die Menschen viele rituelle Reinigungsgebote einhalten und für ihre Sünden büßen in Form von Opfertieren, um sich Gott zu nähern. Gott verbarg sich selbst vor den Menschen, weil er Sünde in seiner Nähe nicht ertragen kann (daran hat sich nie etwas geändert). Sein Volk hatte gewisse Kleidung zu tragen, sie mussten gewisse Dinge essen und andere durften nicht gegessen werden. Diese Gebote waren der einzige Weg, um sich Gott zu nähern in Anbetung.
Am signifikantesten wird der Unterschied deutlich, wenn wir uns den Tempeldienst anschauen. Die Menschen konnten dort nicht einfach ein- und ausgehen, sie hatten keinen direkten Zugang zu Gott. Es war der Priester, der einmal im Jahr in das Heiligtum gehen konnte. Und das alles nur unter ganz vielen Vorschriften, Reinigungsgeboten und ritueller Reinwaschung. Heute müssen wir das alles nicht mehr tun aufgrund der Tatsache, dass Jesus für uns gestorben ist!
Als Jesus am Kreuz starb, da ist der Vorhang im Tempel zerrissen, der die Menschheit von Gott trennte. Das war ein symbolisches Zerreißen des Zeichens, das von uns Menschen diese ganzen Renigungspflichten verlangte. Gott ist nahbar durch Jesus. Er nahm nicht nur Schuld auf sich, sondern durch seinen Tod sind auch wir gereinigt, sodass wir frei zu Gott kommen können. Er nahm das ganze Opfersystem weg, denn er war das vollkommene Opfer. Er ist das ultimative Opfer!
Zum Verständnis: Jesus hat die ganzen Opferregeln nicht weggenommen, sie bestehen immer noch. Gott ist derselbe, schon seit Ewigkeiten, und er verlangt Reinheit. Aber alle Regeln sind durch ihn erfüllt worden, Gott wurde durch ihn zufrieden gestellt. Immer wenn wir “in seinem Namen” beten, dann können wir die Zuversicht haben, dass wir vor Gott treten durch das Blut von Jesus, das für uns geflossen ist (Hebräer 10,19).
Weil Jesus -in dem wir zu Gott kommen – diese Regeln alle erfüllt, sieht Gott auf uns wie auf Jesus selbst.
Deswegen wäre es völlig inkonsequent, wenn wir die Regeln des Alten Testaments befolgen würden. Es wäre eine Art Schlag in das Gesicht Gottes, der durch seinen Tod diese Regeln alle erfüllt hat! Es wäre die Verachtung der Gnade Gottes und seiner Macht, uns komplett rein zu machen. Er erfüllt jede Regel für mich!
Welche Regeln des Alten Testaments sollen wir dann befolgen und welche nicht?
Letztlich ändert das Kommen und Sterben von Jesus die Art, wie wir anbeten, also zu Gott gelangen, aber nicht die Art, wie wir leben. Deswegen stärkt das Neue Testament auch die Gebote, die unser Zusammenleben regeln: Liebe deinen Nächsten, kümmere dich um die Armen, begehe keinen Ehebruch, töte nicht! Das sind die Gebote, die heute noch gelten. Doch alles, was mit Anbetung zusammenhängt, können wir an den Sohn Gottes abgeben, durch ihn kommen wir zu Gott und brauchen keine Regeln oder Gebote!
Deswegen ist zum Beispiel auch die Sex-Ethik (Zwischenmenschlich) auch die Gleiche im Alten Testament wie im Neuen Testament. Manchmal hört man das Argument, dass viele Christen einige Essensregeln nicht befolgen, – wie zum Beispiel, dass sie rohes Fleisch essen, obwohl es verboten ist – aber dann Homosexualität verurteilen. Das liegt ganz einfach daran, dass das Neue Testament von uns nicht mehr fordert, reines Fleisch zu essen (um unsere Sündlosigkeit zu wahren), aber sehr wohl von Homosexualität als Sünde spricht. Selbst Jesus betont in Matthäus 19, dass allein Mann und Frau als ein Fleisch zusammengehören, und wer diese Bedingung nicht erfüllt, sollte sich fernhalten von Sex und Ehe.
Dass heute nicht mehr bestraft wird wie im Alten Testament ist darin zu begründen, dass das Volk im Alten Testament eine Nation, ein ziviles Reich, war, und eben auch Regeln innerhalb dieser Nation angewandt wurden. Das hat sich geändert. Gottes Reich ist ein geistliches Reich, und alle seine Kinder leben unter anderen Herrschaftssystemen in der ganzen Welt. Während im Alten Testament also zivile Sanktionen wie Exekution ausgeübt wurden, ist das heute nicht mehr der Fall. Deswegen wird mit Sünden anders umgegangen, beispielsweise durch Ermahnung oder im schlimmsten Fall einem Ausschluss von der Mitgliedschaft, aber nicht durch gerichtliche Strafen, wie es damals der Fall war.
Letztlich ist der ultimative Gradmesser Jesus Christus. Wenn man die Bibel in dem Bewusstsein liest, dass er der wiederauferstandene Sohn Gottes ist, dann macht die Bibel Sinn. Wenn er nicht der Sohn Gottes ist, dann ist die Bibel eine bloße Ansammlung von einiger Weisheit und Sprüchen, aber der größte Teil wäre einfach nur falsch und dumm!
Aber du kannst nicht sagen, dass Christen inkonsequent sind, wenn sie nicht die Regeln des Alten Testaments befolgen, während du die Interpretation und Bedeutung des Neuen Testaments (also von Jesus Christus) einfach ignorierst. Das wäre nämlich selbst sehr inkonsequent!

Ist es wirklich so?


„Allen Menschen ist der Glaube an Gott ins Herz gesät. Es lügen jene, die da sagen, dass sie nicht an die Existenz Gottes glauben; denn in der Nacht und wenn sie allein sind, zweifeln sie.“ 
(Lucius Annaeus Seneca der Jüngere, um 4 v.Chr.–65 n.Chr., römischer Dichter, Philosoph und Politiker)


„Ich könnte mir vorstellen, dass ein Mensch auf die Erde herabschaut und behauptet, es gebe keinen Gott; aber es will mir nicht in den Sinn, dass einer zum Himmel hinaufschaut und Gott leugnet.“
(Abraham Lincoln, 1809–1865, amerikanischer Politiker, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika,für Abschaffung der Sklaverei)

Diskussion


Ein atheistischer Professor der Philosophie unterrichtete seine Klasse über das Problem, dass die Wissenschaft mit Gott, dem Allmächtigen, hat. Er bat einen seiner neuen christlichen Studenten aufzustehen und…
Professor: Du bist Christ, stimmt’s?
Student: Ja.
Professor: Also, du glaubst an Gott?
Student: Absolut.
Professor: Ist Gott gut?
Student: Klar…
Professor: Ist Gott allmächtig?
Student: Ja.
Professor: Mein Bruder starb an Krebs, obwohl er zu Gott gebetet hat, dass er ihn heilen soll. Die meisten von uns würden wenigstens versuchen Anderen zu helfen die krank sind. Aber Gott nicht. Wie kann dieser Gott dann gut sein, hmm?
(Der Student schwieg…)
Professor: Die Frage kannst du nicht beantworten, stimmt’s? Fangen wir nochmal von vorne an junger Mann: Ist Gott gut?
Student: Ja.
Professor: Ist der Teufel gut?
Student: Nein.
Professor: Wo kommt der Teufel her?
Student: Von… Gott.
Professor: Das ist wahr. Sag mir, gibt es Böses auf dieser Welt?
Student: Ja.
Professor: Das Böse ist überall, oder? Und Gott hat alles erschaffen, korrekt?
Student: Ja.
Professor: Also hat wer das Böse erschaffen?
(Der Student antwortete nicht…)
Professor: Gibt es Krankheit? Unmoral? Hass? Hässlichkeit? Alle diese Dinge existieren in dieser Welt, oder etwa nicht?
Student: Ja, Sir.
Professor: Also, wer erschuf diese Dinge dann?
(Der Student hatte keine Antwort)
Professor: Die Wissenschaft belegt, dass du 5 Sinne hast, um die Welt um dich herum zu identifizieren und zu observieren. Sag mir, hast du Gott jemals gesehen?
Student: Nein.
Professor: Sag mir, hast du Gott jemals gehört?
Student: Nein.
Professor: Hast du deinen Gott jemals gefühlt, geschmeckt, gerochen? Hattest du jemals eine sensorische Wahrnehmung von Gott gehabt?
Student: Nein Sir, das habe ich nicht.
Professor: Und trotzdem glaubst du an Gott?
Student: Ja.
Professor: Nach einem empirischen, testreichen und demonstrierenden Protokoll besagt die Wissenschaft, dass DEIN Gott nicht existiert. Was sagst du dazu?
Student: Nichts. Ich habe nur meinen Glauben.
Professor: Ja.. Glauben. Genau das ist das Problem, dass die Wissenschaft hat…
Student: Professor, gibt es nicht so etwas wie Hitze?
Professor: Ja.
Student: Und ist das etwas wie Kälte?
Professor: Ja.
Student: Nein Sir, das gibt es nicht.
(Der Hörsaal wurde sehr ruhig mit der sich wendenden Konversation)
Student: Sir, Sie können viel Hitze haben, noch mehr Hitze oder sogar Superhitze, Mega Hitze, Weiße Hitze, ein bisschen Hitze oder gar keine Hitze. Aber es gibt nicht so etwas, das man Kälte nennt. Wir können -458 Grad Fahrenheit erreichen, welches keine Hitze ist, aber wir können nicht diese Grenze überschreiten. So etwas wie die Kälte gibt es nicht. Die Kälte ist ein Wort, das wir benutzen, um die Abwesenheit von Hitze zu beschreiben. Wir können die Kälte nicht messen. Hitze ist Energie. Die Kälte ist nicht das Gegenteil von der Hitze, Sir, nur die Abwesenheit davon.
(Im Hörsaal war es dermaßen ruhig, dass man eine Nadel hätte fallen hören können)
Student: Wie sieht’s aus mit der Dunkelheit, Sir? Gibt es so etwas wie Dunkelheit?
Professor: Ja. Was ist die Nacht, wenn es keine Dunkelheit gibt?
Student: Sie haben wieder unrecht, Sir. Die Dunkelheit ist die Abwesenheit von etwas. Man kann ein bisschen Licht haben, normales Licht, helles Licht oder sogar grelles Licht…
Aber wenn du konstant kein Licht hast, dann hast du nichts und das nennt man Dunkelheit, stimmt’s? Also in der Realität gibt es Dunkelheit nicht. Wenn es das täte, könntest du dann nicht die Dunkelheit noch dunkler machen?
Professor: Also, was willst du damit sagen, junger Mann?
Student: Sir, was ich damit sagen will ist, dass ihre philosophische Voraussetzung lückenhaft ist.
Professor: Lückenhaft? Kannst du mir erklären, wieso?
Student: Sir, Sie arbeiten an der Voraussetzung der Dualität. Sie behaupten, dass es Leben und Tod gibt, einen guten Gott und einen schlechten Gott. Sie stellen sich Gott als etwas Begrenztes vor, als etwas, dass wir messen können.
Sir, die Wissenschaft kann nicht einmal einen Gedanken erklären. Sie benutzt die Elektrizität, und Magnetismus, aber hat keines davon weder gesehen noch voll verstanden.
Wer den Tod als das Gegenteil von Leben sieht, ignoriert die Tatsache, dass der Tod keine Substanz ist. Der Tod ist nicht das Gegenteil vom Leben, nur die Abwesenheit davon. Jetzt erklären Sie mir Sir, lehren Sie ihren Studenten, dass sie vom Affen abstammen?
Professor: Wenn du auf die Evolutionstheorie hinaus willst: Ja natürlich lehre ich diese.
Student: Haben Sie die Evolution mit Ihren eigenen Augen gesehen, Sir?
(Der Professor schüttelte den Kopf mit einem Lächeln, womit er anfing zu realisieren, wo diese Diskussion hinführen würde)
Student: Wenn niemand die Evolution im Prozess gesehen hat und nicht beweisen kann, dass dieser Prozess ein fortschreitendes Unterfangen ist, lehren Sie dann nicht Ihre Meinung, Sir? Sind Sie nicht ein Wissenschaftler, sondern ein Prediger?
(Die Klasse tobte)
Student: Gibt es irgendjemanden in diesem Raum, der das Gehirn des Professors gesehen hat?
(Die Klasse lachte)
Student: Gibt es hier jemanden, der das Gehirn des Professors gefühlt, gehört, angefasst oder gerochen hat?…
Niemand scheint es getan zu haben. Also, nach den etablierten Regeln des empirischen, stabilen und demonstrierendem Protokoll besagt die Wissenschaft, dass Sie kein Gehirn haben, Sir. Bei allem Respekt Sir, wie können wir Ihrem Unterricht trauen, Sir?
(Der Hörsaal war still. Der Professor starrte den Studenten an, sein Gesicht – unergründlich.)
Professor: Ich schätze du musst sie beim Glauben nehmen, Junge…
Student: Das ist es, Sir! Ganz genau! Die Verbindung zwischen den Menschen und Gott ist GLAUBE. Das ist das Einzige, was die Dinge am Leben hält und antreibt.

Donnerstag, 9. August 2012

Die beiden Worte


Eine Gruppe junger lustiger Leute vertrieb sich die Zeit mit dem Lösen von Rätseln. Ein Mann hörte interessiert zu und legte ihnen schließlich die Frage vor: „Welches Wort ist das längste von allen?“ Die jungen Leute dachten angestrengt nach, legten die Stirn in Falten, überlegten hin und her. Die richtige Antwort fand  keiner. Der Fremde sah ihre Verlegenheit und gab endlich selbst die Antwort. „Das längste Wort“, sagte er, „heißt Ewigkeit!“ Alle waren über des Rätsels Lösung erstaunt. Und keiner konnte widersprechen.

„Könnt Ihr mir nun sagen, welches das kürzeste Wort von allen ist?“ fragte er sie dann. Und wieder ging es ans Raten und Überlegen. Aber die richtige Lösung fand keiner. Dann beendete der Fragesteller das lange Hin und Her: „So will ich es Ihnen sagen. Das kürzeste Wort heißt: Jetzt!“ Und dann fuhr er fort: „Dies Jetzt ist das Jetzt und Heute. Und denken Sie daran, meine jungen Freunde, das jetzt die schnell dahineilende Zeit ist, in der wir uns auf die Ewigkeit vorbereiten und Gott ehren sollen!“ Diese kurze Rede hinterließ bei den jungen Leuten einen tiefen Eindruck.
Auch uns sollte diese Belehrung nicht gleichgültig lassen. Das „Jetzt“ ist noch in unserer Hand. Jetzt ist die geeignete Zeit, das angebotene Heil Gottes zu ergreifen. Ist die Schwelle zur Ewigkeit überschritten, kann keiner mehr zu Gott umkehren. Denn das muss hier geschehen. Darum die ernste Bitte: Nutze das Jetzt und Heute und öffne dich seiner Liebe und Gnade. Er wartet schon lange auf dich. „Wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung vernachlässigen?“ (Heb. 2,3)  Deshalb: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.“ (Heb.3,7Wer das kurze „Jetzt“ vertändelt, wird sich eine Ewigkeit lang anklagen.